Die Heinzelmännchen als Tanzstück

Wir hatten es schon geschrieben, das Schalthaus Bergmannsglück präsentiert im Mai wieder Kunst und Kultur auf Bergmannsglück. Endlich haben wir Klarheit über das Format: Wir laden vom 16. bis 18. Mai zu den “Bergmannsglücker Festspieltagen” ein. Drei Tage lang präsentieren wir Eigenproduktionen und Gastproduktionen. Das genaue Programm wird demnächst veröffentlicht. Teile aber stellen wir heute vor:

Die Heinzelmännchen von Köln

„Wir war es doch zu Köln vordem, mit Heinzelmännchen so bequem.“ Generationen von Kindern wuchsen mit dieser Geschichte voller Magie und Geheimnisse auf, diesem lyrischen Lehrstück, dass es manchmal gut ist, kleine Wunder einfach anzunehmen, statt sie zu hinterfragen.

Diese Geschichte dient als Grundlage für die erste tänzerische Eigenproduktion in Theaterstücklänge des Schalthauses Bergmannsglück, die Original und Adaption zugleich ist. Denn das Stück hat zwei Ebenen. Die eine ist die rezitierte Erzählung in Reimform, die andere der Tanz. Er haucht den Heinzelmännchen – und Heinzelmädchen – Leben ein, verleiht ihnen Persönlichkeit, bietet ebenso Raum für Identifikation wie für hochkarätige Unterhaltung. Dabei legt das Team der künstlerischen Leiter besonderen Wert darauf, das stück für junge Menschen zugänglich zu machen, ohne es kindlich erscheinen zu lassen. Auch hier gibt es zwei Ebenen: die offensichtliche, kindgerechte, und die des Gedachten, der versteckten Botschaften, die sich erst dem erwachsenen Betrachter erschließen.

daniloFür diese Produktion konnte der Choreograph und Tänzer Carlos Sampaio (Bahir/Brasilien) als künstlerischer Leiter gewonnen werden, der mit Monika und Kira Schmidt im Team arbeitet. Danilo Cardoso, der bei der letzten Kulturnacht als Solist auf der Bühne stand, war als Choreograph tätig. Die weiteren Tänzer sind allesamt „Schalthaus-Debütanten“.

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