Kulturnacht No.5 am 27. Juni

Am Samstag, 27. Juni, findet auf der Zeche Bergmannsglück die “Kulturnacht No.5″ statt. Wieder haben hierfür Kultur-Profis und Laien gemeinsam ein Programm erarbeitet, wieder steht die Begegnung künstlerischer Disziplinen im Mittelpunkt.

Das Herzstück der „Kulturnacht No.5“ ist ein selbst entwickeltes Tanzstück. Dessen Handlung basiert auf den Aussagen von Bürgern zu wichtigen Fragen des Lebens, die das Team im Dezember und Januar mit der Filmkamera einsammelte. Sie werden innerhalb des Stückes auf einer Videoleinwand zu sehen sein. Die Musik dazu stammt aus der Feder der Schalthäusler selbst, ist experimentell, zeitgenössisch und setzt sogar selbst gebaute Instrumente ein. Das Bühnenbild wurde ebenfalls hierzu passend entwickelt. Für den Tanz zeichnen wieder Folkwang-Tänzer unter der Leitung des jungen Brasilianers Danilo Cardoso verantwortlich. Innerhalb des Stückes kommt es schon zu einer unerwarteten künstlerischen Begegnung: An einer Percussion-Nummer nämlich wirken auch die Trommler des Spielmannszuges der Bülser Schützen mit.

Wie schon bei den vorherigen Kulturnächten stehen, sind viele künstlerische Gäste mit dabei. So wie die junge Johanna Radtke, die vergangenen Jahr noch in einem Jugendprojekt des Schalthauses mitwirkte, und nun eigene künstlerische Wege geht. Mit dabei ist auch der Musical-Sänger Stephan Hartwig, der bereits mit „Pro You“ auf der Kulturnacht-Bühne stand. Der Spielmannszug und Mitglieder der Schalthaus-Band begegnen einander auf ebenso besondere Weise wie Tänzer des KC Astorias und die Band. Im Finale dann stattet die Sängerin „Lady Tatti“ der Kulturnacht einen Besuch ab.

Abgerundet wird das Programm durch bildende Kunst: Arbeiten der Künstlerin Monika Schmidt werden in der Galerie zu sehen sein. Diese sind ebenfalls im Foyer von Vivawest Dientleistungen zu sehen, wo erstmals eine Begleitausstellung zur Kulturnacht stattfindet.

Die Kulturnacht setzt sich traditionell zur Aufgabe, alle Menschen einzubeziehen und mit künstlerischen Mitteln an einem besseren Miteinander zu arbeiten. Nach der Überzeugung der Initiatorinnen ist dies nur bei freiem Eintritt möglich.